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Bundesrat prüft Massnahmen wegen Rückstand beim Wasserkraft-Ausbau

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Bundesrat prüft Massnahmen wegen Rückstand beim Wasserkraft-Ausbau

27. August 2025, 12:36 Uhr
Das Wasserkraft-Projekt Trift im Berner Oberland ist eines von 16 Vorhaben von nationalem Interesse. Doch beim Zubau der Wasserkraft der Schweiz harzt es. (Archivbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Bis im Jahr 2040 dürften die 16 definierten Wasserkraft-Projekte von nationalem Interesse nur rund die Hälfte des ursprünglich geplanten Stroms liefern. Das Energiedepartement von Bundesrat Albert Rösti will deshalb bis Ende Jahr mögliche Handlungsoptionen skizzieren.

Am Mittwoch ist der Bundesrat über den Stand des Zubaus informiert worden, wie er mitteilte. Das Ergebnis liegt weit hinter den Erwartungen zurück.

Die 16 Wasserkraft-Projekte von übergeordnetem nationalem Interesse sollten bis 2040 insgesamt 2 Terawattstunden (TWh) zusätzlichen Strom liefern. Aktuelle Rückmeldungen der Projektträger zeigen jedoch, dass bis 2040 voraussichtlich nur rund 1,1 TWh und bis zum Endausbau der Projekte 1,5 TWh realisiert werden können.

Die Einschätzung des Bundesamts für Energie (BFE) basiert auf einer Umfrage im zweiten Quartal 2025. «Je nach Projekt kommt es zu Redimensionierungen, einzelne Vorhaben werden nicht oder vorläufig nicht weiterverfolgt, andere befinden sich noch in Voruntersuchungen oder in Planungs‐, Vor- oder Konzessionsverfahren», hiess es.

Quelle: sda
veröffentlicht: 27. August 2025 12:36
aktualisiert: 27. August 2025 12:36