Projekte für Landesausstellung arbeiten zusammen
Bereits 2022 unterzeichneten die beiden Projekte eine Absichtserklärung. Die Zusammenarbeit der beiden Projekte entspreche dem Wunsch des Bundesrats und der Kantone, die klarmachten, dass eine Zusammenarbeit oder Zusammenführung der Projekte anzustreben sei, teilten die Vereine Nexpo und X27 mit.
Die Projekte seien sich einig, dass jede Generation ein Anrecht auf eine Landesausstellung hat, die sich den aktuellen Themen der Zeit annehme und dabei Perspektiven für die Zukunft schaffe. Sie teilen zudem die Vision einer schweizweiten, partizipativen, nachhaltigen und evolutiven Landesausstellung.
Die gemeinsame Bewerbung werde Inhalte der Nexpo sowie von X27 enthalten, hiess es weiter. Das gemeinsame Projekt umfasse neben urbanen Räumen auch die Bergregionen und die Bevölkerung aller Sprachregionen der Schweiz.
Die beiden Initiativen werden bis Ende 2026 ihre Kandidatur an den Bund finalisieren. Hierzu werde einerseits das Konzept für eine landesweite Ausstellung verfeinert und zur Eingabe vorbereitet. Andererseits werde die Machbarkeitsstudie aufzeigen, wie das Nexpo-Projekt die nächste Expo zum Erfolg bringe.
Der Bund erstelle derzeit die rechtlichen Grundlagen für eine Mitfinanzierung der Landesausstellungen, schrieben die Vereine. Ende 2026 werde er sich zur Höhe der Mitfinanzierung äussern, sodass die nächste Landesausstellung gemäss aktueller Planung 2034 stattfinden könne.