Cham will mehr Junge in Ortsplanungsrevision involvieren

Mit einer Auftaktkonferenz lanciert die Zuger Gemeinde Cham Mitte September die Mitwirkung für die Ortsplanungsrevision. Für den zweitägigen Anlass haben sich rund 80 Personen angemeldet, jene unter 30 Jahren seien aber untervertreten.

Cham will mehr Junge in Ortsplanungsrevision involvieren (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)
Cham will mehr Junge in Ortsplanungsrevision involvieren (Foto: KEYSTONE / ALEXANDRA WEY)

Wie soll Cham im Jahr 2040 aussehen? Antworten auf diese Frage soll die Bevölkerung im Rahmen des Raumentwicklungskonzepts suchen. Allerdings zeigen jene, die das zukünftige Cham am meisten angeht, bislang wenig Interesse am Mitwirkungsverfahren, wie die Einwohnergemeinde am Mittwoch mitteilte.

Man versuche deshalb über verschiedene Kanäle die jüngere Generation gezielt anzusprechen. So wurden in der vergangene Woche alle 16- bis 25-jährigen Chamerinnen und Chamer mit einem Brief persönlich angeschrieben und dazu motiviert, sich für die Auftaktkonferenz anzumelden. Auch gehe die Jugend- und Gemeinwesenarbeit aktiv in ihrer täglichen Arbeit auf das Thema ein.

Die Auftaktkonferenz ist der erste öffentliche Mitwirkungsanlass zum Raumentwicklungskonzept und findet am 13. und 14. September statt. In Cham leben fast 17'000 Menschen. Die Ortsplanungsrevision dient dazu, die Planungsmittel wie Zonenplan und Bauordnung zu überarbeiten.

Die Ergebnisse der Auftaktkonferenz werden ausgewertet und mit weiteren Analysen und Grundlagen zu einem konkreten Zielbild 2040 für Cham verdichtet. Dieses wird an einer Ergebniskonferenz Ende März 2020 zur Diskussion gestellt.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
21.08.19 10:15

Themen:

Regional

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