Aargauer FDP verzichtet auf Kandidatur für zweiten Wahlgang

Die Ausgangslage für die Ersatzwahl in den Aargauer Regierungsrat klärt sich. Die FDP-Grossrätin Jeanine Glarner verzichtet für die Stichwahl im November auf eine erneute Kandidatur. Sie erreichte im ersten Wahlgang den dritten Platz.

Aargauer FDP verzichtet auf Kandidatur für zweiten Wahlgang (Foto: KEYSTONE /  / )
Aargauer FDP verzichtet auf Kandidatur für zweiten Wahlgang

Glarner habe sich nach einer sorgfältigen Analyse für den Verzicht entschieden, teilte die FDP Aargau am Dienstag mit. Die Geschäftsleitung der Kantonalpartei bedauere diesen Entscheid, könne ihn aber zugleich nachvollziehen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die 35-jährige Glarner, die am rechten Rand ihrer Partei politisiert, gewann am Sonntag 27'940 Stimmen. Damit lag sie deutlich hinter SVP-Kandidat Jean-Pierre Gallati. Der Präsident der Grossratsfraktion erhielt 63'830 Stimmen. SP-Nationalrätin Yvonne Feri gewann 44'765 Stimmen.

Die GLP-Kandidatin Doris Aebi überrundete mit 21'882 Stimmen den grünen Grossrat Severin Lüscher, der 20'311 Stimmen erhielt. SP, GLP und Grüne teilen am heutigen Dienstag das weitere Vorgehen mit.

Der zweite Wahlgang für den freien Sitz in der fünf Mitglieder zählenden Regierung findet am 24. November statt. Bei der Ersatzwahl geht es um den freien Sitz der glücklosen Gesundheitsdirektorin Franziska Roth (Ex-SVP). Die Quereinsteigerin war nach nur zwei Amtsjahren zurückgetreten.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
22.10.19 10:12

Themen:

Regional

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